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Das war es aus Wolfsburg
Wir verabschieden uns aus der Volkswagen-Arena und wünschen noch einen schönen Abend. Bis zum nächsten Mal.
Der Blick auf die Tabelle und die kommenden Aufgaben
Werder verbessert sich durch den dritten Saisonsieg in der Tabelle mit nun elf Punkten auf Platz sieben, Wolfsburg rutscht auf Rang 13 ab (sieben Zähler). Werder erwartet am nächsten Samstag (18.30 Uhr) Meister Bayer Leverkusen im Weserstadion, Wolfsburg gastiert ebenfalls am Samstag, aber schon um 15.30 Uhr, beim FC St. Pauli.
4:2 in Wolfsburg - Werder bleibt auswärts eine Macht
Was ein Spiel in der Volkswagen-Arena und was ein erneut starker Auftritt der Bremer in der Fremde. Die Wölfe kamen nach kurzer Anlaufzeit besser in die Partie und gingen nach 19 Minuten durch ein kurioses Tor von Tomas in Führung. Im weiteren Verlauf ließen sie aber Chancen auf das 2:0 aus und mussten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch Weiser den Ausgleich hinnehmen. Nach der Pause brachte Agu die Gäste dann mit 2:1 in Führung (51.), eine gute Viertelstunde später ließ Ducksch das 3:1 folgen (67.) und legte nochmals fünf Minuten später das 4:1 durch Grüll auf (72.). Dazwischen lag die Rote Karte für Wimmer nach einem Frustfoul an Grüll (68.), die dann in Unterzahl spielenden Wölfe kamen somit nur noch zum 2:4 durch den kurz zuvor eingewechselten Maehle (79.). Unter dem Strich ein verdienter Sieg für Werder, vor allem aufgrund der starken zweiten Halbzeit.
In der Nachspielzeit passiert nichts Entscheidendes mehr
Schiedsrichter Schlager pfeift ab: Werder gewinnt mit 4:2 in Wolfsburg.
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Werder Bremen wechselt
Oliver Burke kommt für Marvin Ducksch.
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Gelbe Karte für Olivier Deman (Werder Bremen)
Der Bremer lässt Tomas bei einer Ballannahme über die Klinge springen und sieht die Gelbe Karte.
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Werder Bremen wechselt
Keke Maximilian Topp kommt für Marco Grüll.
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Werder Bremen wechselt: Olivier Deman kommt für Julián Malatini
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Werder Bremen wechselt
Derrick Köhn kommt für Felix Agu.
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59 Sekunden hat es gedauert ...
... von Maehles Einwechslung zu seinem Treffer. Wird es hier etwa nochmal spannend?
2:4 Joakim Maehle (VfL Wolfsburg)
Da schau her, das ist mal ein Einstand. Maehle dribbelt von links ins Zentrum und schiebt den Ball dann aus rund 20 Metern mit der Innenseite unten rechts ins Eck. Zetterer streckt sich vergebens.
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VfL Wolfsburg wechselt
Joakim Maehle kommt für Jonas Wind.
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Noch 15 Minuten sind zu spielen
Ganz sicher, der VfL sehnt sich hier nur noch den Schlusspfiff herbei.
1:4 Marco Grüll (Werder Bremen)
Werder macht auswärts in dieser Saison bisher unheimlich viel Spaß und das zeigen sie auch heute. Nach einem langen Abwurf von Zetterer flankt Ducksch von der linken Seitenlinie hoch hinüber. Dort läuft Grüll ein, nimmt den Ball mit der Brust mit und trifft dann aus spitzem Winkel wuchtig in die Maschen.
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Die offizielle Zuschauerzahl
28.317 Fans sind heute hier, die Volkswagen-Arena ist beim Nordduell nicht ganz ausverkauft.
Im Moment läuft alles gegen den VfL
Erst der Treffer zum 3:1 für Werder, kurz danach der Platzverweis. Jetzt wird es für die Wölfe ganz schwierig, um hier noch einmal zurückzukommen. Mit einem Mann mehr spricht gerade alles für den SV Werder.
Rote Karte für Patrick Wimmer (VfL Wolfsburg)
Lange hat sich Wimmer nicht die Ehre gegeben. Der vor einigen Minuten erst eingewechselte Wolfsburger senst Grüll am Mittelkreis rüde um. Schlager zeigt sofort Rot und das ist die korrekte Entscheidung.
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1:3 Marvin Ducksch (Werder Bremen)
Ist das die Entscheidung? Weiser kommt über die rechte Seite und flankt nach innen. Aus elf Metern schließt Ducksch dann volley ins linke untere Eck ab. 3:1 Werder.
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VfL Wolfsburg wechselt
Kilian Fischer kommt für Ridle Baku.
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VfL Wolfsburg wechselt
Patrick Wimmer kommt für Konstantinos Koulierakis.
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Amoura fällt im Sechzehner
Wind schickt den Sturmkollegen steil, der will von links in den Strafraum eindringen und geht dann im Laufduell mit Malatini zu Boden. Ganz Wolfsburg fordert Elfmeter, aber Schlager lässt zurecht weiterlaufen.
Stunde ist durch
Verspielt der VfL hier zum dritten Mal in dieser Saison eine Führung oder schlagen die Hasenhüttl-Mannen noch einmal zurück?
Wolfsburg macht jetzt Druck
Die Hausherren wollen hier unbedingt den Ausgleich. Das eröffnet Werder immer wieder Konterchancen.
Fast der Ausgleich
Nach einem katastrophalen Fehlpass der Bremer hat Amoura halbrechts freie Bahn und schließt ab - der Ball landet aber nur am Außennetz. Riesenglück für Werder.
1:2 Felix Agu (Werder Bremen)
Werder dreht das Spiel! Ducksch leitet ein Zuspiel artistisch auf Grüll weiter. Der spitzelt den Ball freistehend aufs Tor. Grabara kann abwehren. Aber genau vor die Füße von Agu, der dann aus spitzem Winkel abzieht und die Kugel rutscht unter dem Körper des VfL-Keepers hindurch ins Tor.
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Werder wieder mit dem etwas besseren Start
Das war auch schon zu Beginn der Partie der Fall.
Fast die Führung für Werder
Weiser mit einem starken Tackling gegen Kaminski. Grüll leitet sofort weiter in den Lauf von Ducksch, doch der schiebt die Kugel freistehend knapp rechts am Tor vorbei.
Los gehts, die zweite Halbzeit ist angepfiffen!
Wolfsburg eröffnet den zweiten Durchgang. Nach der Pause verzichten beide Trainer zunächst auf weitere Wechsel, beide mussten ja schon jeweils einmal verletzungsbedingt tauschen.
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Weiser holt Werder zurück ins Spiel
Lange sah es hier so aus, als würde der VfL Wolfsburg mit einer Führung in die Pause kommen. Die Wölfe, die ein paar Minuten brauchten, um ins Spiel zu kommen, führten durch das Tor von Tomas aus der 19. Minute und hatten einige Gelegenheiten, um hier vorzeitig auf 2:0 zu stellen. Werder bewies aber Sekunden vor der Pause noch einmal, warum man eine der besten Auswärtsmannschaften der Liga ist. Mit der ersten echten Chance glich Weiser in Minute 45.+5 aus. Somit ist hier für den zweiten Durchgang noch alles offen.
Und dann ist auch Pause
Nach 45 Minuten steht es zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen 1:1.
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1:1 Mitchell Weiser (Werder Bremen)
Erster Schuss aufs Tor, erster Treffer und Werder gleicht aus. Ducksch mit einer scharfen Flanke von der linken Seite und in der Mitte läuft Weiser ein und spitzelt die Kugel volley ins Netz.
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Die Nachspielzeit läuft
Es gibt im ersten Durchgang nochmal fünf Minuten drauf.
Tomas nochmal mit einem Abschluss aus spitzem Winkel
Zetterer ist aber auf dem Posten und pariert sicher.
Gelbe Karte für Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg)
Weil er das Spielfeld aus Sicht des Referees zu langsam verlässt, sieht Arnold auf dem Weg vom Platz die Gelbe Karte. Besonders bitter: Es ist seine fünfte Verwarnung und damit muss er nächste Woche zusehen. Insgesamt eine sehr kleinliche Auslegung von Schiedsrichter Schlager, der da kein bisschen Fingerspitzengefühl beweist.
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VfL Wolfsburg wechselt: Yannick Gerhardt kommt für Maximilian Arnold
Arnold muss wegen eines unsanften Sturzes vor einigen Minuten jetzt ausgewechselt werden. Gerhardt kommt ins Spiel.
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Zetterer macht das kurze Eck dicht
Amoura legt per Hacke in den lauf von Kaminsiki, der links überläuft und aus spitzem Winkel abschließt. Aber der Bremer Keeper macht sich groß und damit das kurze Eck zu.
Und es wird wieder brenzlig vor dem Bremer Tor
Arnold schlägt einen Freistoß von links hoch vor das Tor. Bournauw verpasst nur ganz knapp, dann begeht Koulierakis ein Offensivfoul und die Szene wird abgepfiffen.
Satter Rechtsschuss von Amoura
Der Wolfsburger zieht von links kurz nach innen und zieht dann ab. Der Schuss ist aber zu zentral und damit kein Problem für Zetterer.
Jetzt die Hereingabe von Kaminski
Aber dann erkennt Schlager ein Offensivfoul und es geht mit Freistoß für Bremen weiter.
So ein bisschen ist jetzt das Tempo raus
Beide Seiten liefern sich aktuell viele Duelle im Mittelfeld.
Halbe Stunde ist durch
Insgesamt ist es ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für den VfL. Der Treffer für die Hausherren ist aus Werder-Sicht eher als unglücklich zu bezeichnen.
Doppelchance Werder
Nach einem feinen Pass von Weiser von der rechten Seite wird der Schuss von Grüll im Strafruam abgeblockt, dann fliegt der Nachschuss von Bittencourt aua dem Rückraum am Tor der Wölfe vorbei.
Der VfL äußerst zweikampfstark
Die Wölfe gewinnen fast doppelt so viele direkte Duelle wie die Bremer.
Satter Fernschuss
Koulierakis zieht aus 20 Metern ab, Friedl fälscht noch leicht ab. Nächste Ecke für den VfL, die dann aber nichts einbringt.
Werder war gut drin
Wie reagieren die Bremer jetzt auf den Rückstand?
Werder Bremen wechselt: Amos Pieper kommt für Anthony Jung
Jung muss angeschlagen runter, Pieper kommt bei den Gästen.
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1:0 Tiago Tomas (VfL Wolfsburg)
Und da ist die Führung für den VfL Wolfsburg! Nach einer Ecke von Arnold segelt Zetterer am Ball vorbei und dann herrscht vor dem Tor totales Durcheinander. Letztlich ist es dann Tomas, der die Kugel mit der Hacke aus kurzer Distanz über die Linie bugsiert.
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Wolfsburg jetzt mit mehr Ballbesitz
Die Hausherren haben nun auch richtig ins Spiel gefunden und suchen über Ballbesitzphasen die Momente, um schnell nach vorne zu spielen. Werder steht im 5-2-3 aktuell eher tief und lauert auf Konter.
Da fehlt nicht viel
Die Wölfe starten einen schnellen Konter. Tomas legt ab auf Kaminski, der dann von links nach innen zieht und aus 18 Metern einfach mal draufhält - der Ball fliegt aber einen halben Meter über den Querbalken.
Heftiger Einsatz von Bornauw gegen Grüll
Schlager belässt es aber noch bei einer Ermahnung, weil der Wolfsburger auch den Ball spielt.
Munterer Beginn
Beide Seiten mit einigen guten Umschaltmomenten, aber am Ende spielen es weder der VfL noch Werder zu wenig präzise aus.
Nächste Werder-Chance
Weiser legt die Kugel von rechts flach ins Zentrum, wo Schmid sofort abzieht. Der Schuss wird aber zur Ecke abgefälscht, die dann aber nichts einbringt.
Werder kommt gut rein
Die Gäste sind von Beginn an hellwach und drin in der Partie.
Und gleich die erste brenzlige Szene vor dem VfL-Tor
Ducksch legt die Kugel per Kopf genau in den Lauf von Grüll, aber Grabara ist einen Tick eher am Ball und entschärft diese Situation.
Der Ball rollt in Wolfsburg
Die Gäste aus Bremen stoßen an. Werder zunächst in Ballbesitz.
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Die Nachspielzeit läuft
Schiedsrichter Schlager gibt noch einmal satte acht Minuten obendrauf.
Werder setzt ein 3-4-2-1 dagegen
1 Zetterer - 22 Malatini, 32 Friedl, 3 Jung - 8 Weiser, 10 Bittencourt, 14 Lynen, 27 Agu - 17 Grüll, 20 Schmid - 7 Ducksch.
Wolfsburg beginnt im 4-2-2-2
1 Grabara - 20 Baku, 3 Bornauw, 18 Vavro, 4 Koulierakis - 27 Arnold, 8 Özcan - 11 Tomas, 16 Kaminski - 23 Wind, 9 Amoura.
Der Blick auf das Personal
Beim VfL ersetzt der Ex-Dortmunder Özcan den verletzten Vranckx. Bei den Gästen tauscht Trainer Werner dreimal: Die verletzten Stage und Alvero werden durch Lynen und Bittencourt ersetzt. Zudem steht Grüll bei den Bremern erstmals seit dem 4. Spieltag (0:5 gegen die Bayern) wieder in der Startelf der Grün-Weißen.
Die Trainerstimmen vor dem Spiel
Ralph Hasenhüttl (VfL Wolfsburg): 'Wir müssen zuhause unbedingt mal einen Dreier holen. In der Ferne hat es jetzt zweimal geklappt. Wir haben die nächste Chance gegen ein auswärtsstarkes Team. Wir wissen auch, dass wir unsere Qualitäten haben. Wenn wir unsere Energie und Automatismen auf den Platz bekommen, haben wir auch die Qualität, gegen Bremen Tore zu schießen.' - Ole Werner (Werder Bremen): 'Es wird ein unruhiges Spiel werden, das müssen wir annehmen. Wolfsburg sucht den gradlinigen Weg nach vorne. Für unsere Herangehensweise gilt immer das Gleiche: Für alle Spielphasen Lösungen zu haben.'
Werder ist bisher eine Auswärtsmacht
Werder Bremen ist in diesem Jahr eine kleine Wundertüte. Im Weserstadion läuft es bei der Mannschaft von Trainer Ole Werner noch gar nicht, erst einen Punkte konnte der SVW vor den eigenen Fans einfahren (0:0 gegen Dortmund) und erzielte in den drei Heimspielen noch nicht einen einzigen Treffer. Ein ganz anderes Gesicht zeigen die Bremer in der Fremde:, wo man noch ungeschlagen ist. Auf des Gegners Platz sammelte Werder sieben der bisherigen acht Punkte. Wolfsburg sollte vor der Auswärtsstärke der Bremer also gewarnt sein.
Wolfsburg steht vor wichtigen Wochen
Das Auftaktprogramm der Wölfe hatte es zugebenermaßen in sich: In den ersten Wochen der neuen Saison hatte es der VfL gleich mit den Bayern, Meister Leverkusen und Frankfurt zu tun - alle drei Spiele gingen dann auch verloren. Vizemeister Stuttgart trotze man immerhin ein Remis ab. Nun aber kommen für die Niedersachsen in den nächsten Wochen Spiele gegen Gegner an, denen man auf Augenhöhe begegnet. Heute gegen Bremen, dann in St. Pauli, gegen Augsburg, in Heidenheim und gegen Union Berlin. Das sind Partien, in denen der VfL sein Punktekonto ausbauen muss, will man in der Tabelle dauerhaft nach oben kommen.
Die Lage in der Liga: Duell der Tabellennachbarn
Der VfL Wolfsburg wie auch die Gäste von der Weser haben sich den Saisonstart sicherlich ein wenig anders vorgestellt. Die Wölfe haben bisher zwei Siege und ein Unentschieden eingefahren, aber schon drei Niederlagen kassiert. Macht bisher Platz 13 in der Tabelle. Einen Tick, nämlich genau einen Punkt, besser steht Werder da: Die Bremer haben zu ihren zwei Siegen zwei Remis dazu gepackt und zwei Spiele verloren. Mit acht Punkten steht Werder damit einen Punkt und einen Tabellenplatz vor dem VfL.
Hallo aus Wolfsburg
Herzlich willkommen aus der Volkswagen-Arena zum Nordduell am 7. Spieltag in der Fußball-Bundesliga zwischen dem VfL Wolfsburg und Werder Bremen. Schiedsrichter in der Autostadt ist Daniel Schlager aus Hügelsheim. Um 17.30 Uhr geht es los.